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Die Lärmschutz 2010 ist Europäische Leitmesse
Zum 3. Mal wird die nur zweijährlich stattfindende Internationale Messe
Lärmschutz 2010, mit Fachtagung in Dortmund durchgeführt.
In den letzten 6 Jahren ist diese Fachtagung und Messe zum international führenden Ereignis in der Welt des Umgebungslärmschutzes und zur Leitmesse in Europa geworden.
Allein die Tatsache, dass die Fläche der begleitenden Fachmesse sich wesentlich vergrößert hat – mit zahlreichen ausländischen Ausstellern – zeigt die Bedeutung der Lärmschutz-Messe im europäischen Raum.
Verdreifachung der Ausstellungsfläche
Erst der Umzug aus den bisherigen Kongressräumen in die Westfalenhallen Dortmund – mit praktisch einer Verdreifachung der Veranstaltungsfläche – ermöglichte es den international führenden Herstellern von Lärmschutzelementen eine angemessene Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen dem europäischen Fachpublikum bieten zu können.
So werden neue und weiterentwickelte Produkte und Dienstleistungen für den Umgebungslärmschutz vorgestellt.
Sie sind eine Fundgrube für alle damit beauftragten Behörden, Bauunternehmen, aber auch für die vom Lärm betroffenen Bürger.
Hier können und werden die optimalen Lärmschutzmaßnahmen, aber auch ihre Grenzen, vorgestellt und mit allen Beteiligten diskutiert.
Rechtsanspruch auf Lärmschutz
Der Lärmschutz ist inzwischen von allen Parteien und Beteiligten als notwendige Maßnahme zur Sicherung von Lebensqualität der Bürger anerkannt und ist daher auch fester Bestandteil bei allen neuen Verkehrsbaumaßnahmen.
Aber auch die bestehenden und stärker belasteten Verkehrswege (dichterer Verkehr) müssen nachgerüstet werden.
Erfolgreiche Europäische Zusammenarbeit
Dies ist nicht nur eine nationale Aufgabe, sondern inzwischen auch ein europäisches Anliegen geworden.
Im Rahmen des Wettbewerbs innerhalb der EU müssen daher vergleichbare und auch messbare Qualitätsvorgaben getroffen werden.
So ist es nur natürlich, dass anlässlich der Lärmschutz 2010 u.a. auch ein internationaler Workshop der University of Bradford zum EU-Projekt QUIESST stattfindet.
QUIESST steht für Quietening the Environment for a Sustainable Surface Transport und bezeichnet eine Expertengruppe aus acht europäischen Staaten. Unter der Schirmherrschaft der University of Bradfort arbeiten Fachleute aus Forschung, Industrie und Verwaltung an EU-weiten Richtlinien und Innovationen für den Umgebungslärmschutz, speziell an Straße und Bahn.
Auch eine Arbeitssitzung des ENBF – European Noise Barrier Federation findet im Rahmen der Lärmschutz 2010 erstmalig in Deutschland statt.
Der AK-LSW e.V. ist übrigens eines der aktiven und federführenden Mitglieder, das Deutschland in diesem europäischen Ausschuss international vertritt.
Die Lärmschutz 2010 in Dortmund ist der richtige Rahmen für diese beiden internationalen Expertenrunden.
Mit neuen Techniken Kosten sparen
Auf der Fachmesse werden interessante Produkte und Dienstleistungen von den Herstellern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern vorgestellt.
Dazu gehören mobile Lärmschutzwände zum Einsatz bei temporären Baustellen oder Veranstaltungen, der Einsatz von lärmmindernden Straßenbelägen oder feinstaubabsobierende, bepflanzte Schallschutzwände.
Außerdem wird die erste von der Deutschen Bahn zugelassene Hochgeschwindigkeits-Lärmschutzwand als Gemeinschaftsprojekt europäischer Hersteller vorgestellt.
Parallel zur Fachmesse werden wegweisende Vorträge zur Lösung bei Fragen des Lärmschutzes ebenso wie die rechtlichen Grundlagen für die baulichen Durchführungen geeigneter Schutzmaßnahmen behandelt.
Auch die Einklagbarkeit von geeigneten Hilfen sowie die geplante CE-Zertifizierung von Bauelementen bei dem Schallschutzwandbau werden ausführlich besprochen.
Neue gesetzliche europäische Vorschriften
In den vergangenen zwei Jahren – nach der „Lärmschutz 2008“ – haben sich wesentliche Veränderungen in der Gesetzgebung sowie den technischen und gestalterischen Anforderungen an Lärmschutzwänden an Verkehrswegen ergeben. Ausschreibende Stellen, Lärmschutzwandelement-Hersteller und Lärmschutzwand-Errichter mussten sich den neuen Gegebenheiten anpassen.
Alle neuen Anforderungen und Innovationen auf dem Marktsegment „Lärmschutz“ werden dem Fachpublikum und interessierten Bürgern auf der Lärmschutz 2010 in der Fachausstellung sowie auf dem, mit hochkarätigen Referenten besetzten, internationalen Kongress vorgestellt. 62 internationale Unternehmen aus sechs Ländern werden sich und ihre Lärmschutzprodukte präsentieren.
Rechtlich wurden in der BRD die „ZTV-LSW 06“, die „DB Ril. 804.5501“ und der „EBA-Leitfaden„ neu eingeführt. Diese Richtlinien regeln die konstruktive und technische Herstellung von Lärmschutzwand-Systemen.
Mit dem „Nationalen Verkehrslärmschutzpaket II“ vom August 2009 wurden die Auslösewerte, d.h. die Grenzwerte, für das Lärmsanierungsprogramm um 3 dB(A) gesenkt.
In Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten gelten die Werte seit dem 01.01.2010
Tag 64 dB(A) Nacht 54 dB(A)
Ziel des “Nationalen Verkehrslärmschutzpaket II“ ist es bis zum Jahr 2020 eine Minderung der Belästigung durch Lärm um 30 % im Straßenverkehr und 50 % im Schienenverkehr nachhaltig zu erreichen.
Im Oktober 2010 wurde durch alle Medien auf die Gesundheitsgefährdung durch Feinstäube gezielt aufmerksam gemacht. Begrünbare Lärmschutzwandsysteme haben neben der Lärmreduzierung zusätzliche positive Wirkungen auf die Gesundheit. Die Filterung von Feinstaub, Verwertung von CO² und anderen schädlichen Gasen wirken sich positiv auf das Stadtklima aus.
Neuste Untersuchungen zeigen das Potential von Pflanzen bei dieser Problembewältigung.
Dieses Thema wird auf der Lärmschutz 2010 ausführlich behandelt.
Lärmschutz auch optisch verbessert
In den letzten Jahren hat die Gestaltung von Lärmschutzwänden für die Anwohner an Bedeutung gewonnen. Bei Bürgeranhörungen hatten Bürgerinitiativen auf „hässliche“ Lärmschutzwände verzichtet.
Welche Möglichkeiten und Grenzen der Oberflächengestaltung bei Betonlärmschutzwänden bestehen wird durch die Vorstellung von innovativen Entwicklungen positiv vorgestellt.
Ein Besuch der Fachausstellung ist für alle interessierten Personen – die von Verkehrslärm – betroffen sind – von Nutzen.
Technische Daten
Lärmschutz 2010 – Fachmesse mit Internationaler Tagung
Westfalenhallen Dortmund, Halle 2 / 2N
Veranstalter: Verkehrsakademie Dortmund GmbH in Zusammenarbeit mit AK-LSW e.V., Werl
Organisation: interService Borgmann GmbH, Dortmund
62 Aussteller aus 6 Ländern
Presseansprechpartner: Dieter Borgmann, interPress c/o interService,
Schleefstr. 14, 44287 Dortmund, Tel.: 0231 12 80 10, FAX 0231 12 80 09
info@laermschutz-messe.de, www.laermschutz-messe.de |